Rumpfherstellung
für das Ornithoptermodell EV8
Anfertigung der Rumpf-Positivform
Für einen präzisen Mechanik- und Flügelanschluss ist von Anfang an Lage und Richtung der Hauptspanten und Flügelschlagachsen vorzugeben.
An das Schulterstück werden rechts und links noch die gedrechselten Profilspindelhälften für den Flügelübergang angepasst.
Fertige Rumpf-Positivform
mit den Negativformen der Rumpfabdeckungen.
Als Leitwerksträger wird später hinten ein konisches Rohr in den fertigen Rumpf eingesetzt.
Rumpf-Negativform
Die Negativform und der Rumpf selbst werden in der üblichen GFK-Bauweise hergestellt.
Rumpfverstärkung
Ohne Flügelanschlusswalzen ist in der Rumpf-Seitenansicht der tiefe Einschnitt in die Rumpfkontur gut zu erkennen.
Zur Verstärkung in diesem Bereich wird zusammen mit den Hauptspanten rechts und links je ein kräftiges CFK-Rohr in der Rumpf eingesetzt. Diese Rohre laufen vorn und hinten sehr schlank an der Rumpfwand aus. Der Rumpf wird dadurch sehr verwindungssteif.
Das Mittelteil ist hier fertig zur Aufnahme des Chassis mit der Antriebsmechanik.
Flügelanschlusswalzen
Die Herstellung beginnt mit den Endscheiben aus Sperrholz und der Schichtung der Hartschaum-Abschnitte entsprechend den späteren Aussparungen. Zur deren genauer Ausrichtung werden Profilleisten eingesetzt.
Fertige Flügelanschlusswalzen
Der Hartschaum ist mit einer ca. 0,5 mm dicken Schicht aus GFK überzogen.
Die Ränder der Aussparungsöffnungen werden zusätzlich
etwas verstärkt.
Das Fertiggewicht einer Walze mit den dargestellten Einbauten beträgt
etwa 100 g.
Verkleidung des Flügelübergangs
Auch für den Übergang vom symmetrischen Profil der Flügelanschlusswalze zum gewölbten Flügelprofil ist ein Formenbau erforderlich.
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