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Schwingenflug
von Erich von Holst und Karl Herzog

Prof. Dr. Erich von Holst

Prof. Dr. Erich von Holst (1908-1962)

der große Ornithopter-Experimentator mit einem seiner Schlagflügelmodelle.

Seine Betrachtungsweise des Schwingenfluges - mit der Verbindung von Theorie und Praxis - hat die hier dargestellte Entwicklung der EV-Schlagflügler stark beeinflusst.
(Video seiner Schlagflügelmodelle, siehe Weblink 1)

Hier einige seiner Veröffentlichungen zum Thema Schwingenflug.

Tierflug und Modellflug.
Luftfahrt und Schule, 6. Jahrgang, Dez. 1940, Heft 3, Seite 24-26
Berlin-Charlottenburg 2

pdf
1,6 MB

Animation der Bilder eines Zeitlupenfilms aus diesem Aufsatz.
Man sieht den Bodenstart eines Ornithopters mit Gummimotor und insbesondere die von Erich von Holst empfohlene Einstellwinkeländerung an der Flügelwurzel.

Zeitlupenaufnahme Nr. 8

0,9 MB

Biologische und aerodynamische Probleme des Tierflugs.
Die Naturwissenschaften, 29. Jahrgang 1941, Seite 348-362
Springer-Verlag, Berlin

pdf
2,2 MB

Gesammelte Abhandlungen

siehe
Literatur

Ein großer Verehrer von E. v. Holst war auch mein langjähriger Brieffreund Karl Herzog.

In den Jahren 1963/64 erschien in der Modellbauzeitschrift Mechanikus eine Artikelserie von dem akademischen Maler und Universitätszeichner Karl Herzog aus Tübingen, mit dem Titel

Der Schwingenflug in der Natur und in der Technik

Darin beschreibt er unter anderem, wie Schlagflügelmodelle mit Gummimotor gebaut werden. Nachstehend sind die einzelnen Fortsetzungen im pdf-Format abrufbar.
Leider sind meine Mechanikus-Orginale so vergilbt, dass eine hohe Auflösung erforderlich war um sie einigermaßen lesbar zu gestalten.

Von dieser Artikelserie gibt es auch eine alte englische Kurzfassung (PDF 2,4 MB) mit teilweise anderen Bildern. Sie wurde von externer Link Graham Stabler wiederentdeckt und auch ins Niederländische (PDF 1,2 MB) übersetzt.

Januar
1963

Februar
1963

Biophysik des Vogelfluges *)
(PDF 1,5 MB)

März
1963

April
1963

Schwingenflugmodelle von
E. v. Holst
*)
(PDF 0,8 MB)

Es gibt auch ein Video
von diesem Schwan im Flug.
(siehe Weblink 1)

Oktober
1963

5. Fortsetzung *)
PDF 0,9 MB)

November
1963

6. Fortsetzung *)
(PDF 0,8 MB)

Dezember
1963

7. Fortsetzung *)
(PDF 0,6 MB)

Januar
1964

8. Fortsetzung *)
(PDF 0,9 MB)

 

Februar
1964

*) Das Copyright dieser Artikelserie liegt heute beim Aue-Verlag, Möckmühl.
Texte und Zeichnungen dürfen nicht an anderer Stelle veröffentlicht werden.

Kurbelantrieb zur Erzeugung
der Schlag- und Verwindungsbewegung
des Schlagflügels

Der von Prof. E. v. Holst entwickelte Kurbelantrieb mit Gummimotor erzeugt gleichzeitig die Schlag- und die Drehbewegung des Flügelholms. Dazu wird der vom Kurbelzapfen kommende Lenker am Schlagflügelholm nur in Schlagrichtung drehbar gelagert, in Drehrichtung aber verdrehungsfest.

Auf diese Weise wird die Auf- und Abbewegung des Kurbelzapfens für den Antrieb der Holmschlagbewegung genutzt. Gleichzeitig bewirkt die Vor- und Rückbewegung des Kurbelzapfens die Holmdrehung. Der Holm wiederum ist nur mit einer der äußeren Rippen (Ri) verdrehungsfest verbunden. Auf diese Weise wird die Verwindung des Schlagflügels aktiv durch die Kurbelmechanik gesteuert. Schlag- und Drehbewegung des Flügelholmes sind um 90 Grad phasenverschoben.